Wunderland-Party im Juni '00 in Lines Garten


Mit dabei waren: (Reihenfolge des Bezahlens)
Dragon, Pepsi, Tiespieler, Dirk, Moorleiche, Ampelmann, Thor, Moonrise, Danynany, Gilbert, MacQ, Tuxx, Unimatrix, Fahrplan, Mneme, Christina, Neiria, Castaway, Freerk, Sunrise, Rico, Fiona, Ruth, Bongo, Krigi, Zarus, Archon, Panda, Argl, Vampira, Sandrine, Iron, Sunday, Gum, Ogrim, Negro, Mudtiger, Luna, Tom, Luca, Nyx, Holger, Hellfire, Mikrobi, Line, Kassandra

Bezahlung:
Für die beiden Hauptorganisatoren und Nebenorganisator Holger gab es keine nennenswerten (oder bekannten) Verluste!
Ganz ganz vielen Dank den edlen Bereitstellern von Getränken, Essen, Tiespielen, Wasserpfeifen, Putzkommandos, Rasenmähern, guter Laune, Rückenmassagen, Super-RL-Questern und überhaupt den Anwesenden (und den-in-Gedanken-bei-uns-Muddern).
An Gorx geht der Dank aller Biertrinker: Alles war zu Ende, aber Bier war noch da. Und wir haben bei jedem Schluck an dich gedacht...

Und jetzt kommt die Langfassung (aus Sicht Kassandras):
Am Donnerstag hab ich mein kleines Auto voll mit 200 Würstchen und 150 Steaks geladen und bin nach Leipzig gefahren. Dort erwartete mich schon Line und erzählte, dass Unimatrix, Tuxx, Dragon, Pepsi, Danynany, Gilbert, Thor und Christina schon da wären und teilweise auch schon im Garten übernachten wollten. Ich selbst war ganz aufgeregt, denn außer Line hatte ich noch nie jemanden im RL kennengelernt und ich war gespannt, wie denn Mudder so aussehen...

Nach und nach trudelten alle im Killy-Willy ein und es wurde mit überwältigender Mehrheit (?) bestimmt, dass der Garten schon heute zur Verwüstung freigegeben werden muss. Wir packten alle Freiwilligen in Autos und fuhren die 35 Kilometer nach Großbothen.

Dort angekommen, begann die Belagerung: es wurden Fähnchen in die Erde gerammt, Claims abgesteckt, Ölbohrmaschinen errichtet und nebenbei auch Zelte. Line und ich ließen dann die mutigen Pioniere zurück und begaben uns wieder in die Zivilisation, um am nächsten Morgen für Flüssignahrung zu sorgen.

Am Freitag morgen weckte uns ein strahlend blauer Himmel, und die Aussicht auf unzählige Getränkekisten. Mit Selgros (Grosshandel in Leipzig) - Vollmacht und ungetrübtem Tatendrang brachen Line und Kassandra auf, um die Geheimnisse und Mißverständnisse in Getränkeangelegenheiten zu erforschen.

Ergebnis: Man kann nie genug von beidem haben!

Letztendlich war unser Wagen voll mit Bier, Bier, Bier, Wein, Saft, Cola Light, Wasser, Riesen-Nudossi-Gläsern (nur wegen Fini), Marmelade, Honig, Rama, Philadelphia (wer isst sowas eigentlich ?), Chips, Chips, Chips, Sauren Gurken und Eistee. Wir trotteten merklich geschwächt zur Kasse und hofften, dass der Farbkopierer genug große blaue Scheinchen ausgeworfen hatte. Und tatsächlich, das Geld reichte.

Vorsichtig fuhren wir die wertvolle Fracht über Leipzigs Strassen und zogen uns den Zorn der Leipziger Autofahrer zu (dass die Ausländer immer so schleichen müssen...), erreichten den Hof vom Killy-Willy und luden dann alles in den bereitstehenden Transporter. Lines Vater beförderte damit die Viktualien in Richtung Heerlager.

Schliesslich im Garten erwarteten uns schon viele andere Mudder, aber der Kampf um noch freie Campingstellen war noch nicht entbrannt. Kassandra und Pepsi warteten auf ankommende Mudder, die erst einmal den Wegezoll entrichten mussten. Dafür gab es dann wunderschön gemalte Namensschildchen in modischen Braun. Nach und nach füllte sich die Kasse und der Garten und es fand sich auch ein Freiwilliger, der den Grill anwarf. Kaum war der Grill heiß, begann das große Fressen. Es waren schließlich genügend Würstchen und Steaks da und die mussten irgendwie alle werden.

Pepsi schaffte es dann auch noch, den Rasenmäher zu aktivieren und mähte dann voller Inbrunst, aber ohne erkennbares System den Rasen im Garten. Dies muss erwähnt werden, da Pepsi neben Tom der wohl am schlimmsten Allergie geplagte Mudder von allen ist.

Dann begannen die üblichen Gespräche übers Mud, versteckte FPs, böse Monster, Tiespiel-Tricks und neue Gebiete.

Es wurde immer später und nach und nach gingen immer mehr Mudder ins Bett. Dabei haben sie hoffentlich nicht den genialen Sternenhimmel übersehen.

Krigi hatte dann seine kreative Phase und plante die RL-Quest für den nächsten Morgen. Als die Quest fertig war, krochen dann die ersten Spieler wieder aus den Zelten und verlangten nach Kaffee. Aber der Kaffee war alle. Also machte sich Rico (mit zwei Begleitern) auf die Jagd nach dem verlorenen Schatz und fande ihn schließlich in Form von zwei Päckchen Rondo.

Das Frühstück, und somit der Tag, waren gerettet und nach dem Frühstück idelten alle so vor sich hin. Zwischendurch kamen noch weitere Mudder im Garten an. Auch sie wurden alle mit schönen Namensschildchen ausgestattet.

Mittlerweile knallte die Sonne unerbärmlich, und Schatten war Mangelware. Die Temperatur kletterte der 30-Grad-Marke entgegen und Krigi meinte, das wäre der beste Zeitpunkt zum Beginn der RL-Quest.

Nach dem erfolgreichen Ende der Quest war die Zeit fürs Gruppenfoto gekommen. Alle postierten sich auf einen Haufen und Holger schnappte sich alle Fotoapparate und knipste uns.

Jemand hatte auf der Hinfahrt ein Freibad entdeckt und dieses machte unter den Zivilisationssüchtigen schnell die Runde. Also wurden Handtücher und Badesachen gepackt und das Freibad erobert. Richtige Mudder machten sich dagegen auf, die umliegenden drei Seen badenderweise zu erforschen.

Als alle wieder da waren, wurde der Grill erneut angefeuert und der nächste schöne Abend begann. Er wurde durch kleine Schauer aufgelockert, was aber der Superstimmung keinen Abbruch tat. Es wurde immer früher, die Runde immer kleiner, das Schnarchen immer heftiger. Mneme beschrieb in schönen Worten, wie Bongo schnarcht:

grchh, grchh, grchh - 30 Sekunden Ruhe, der aufmerksame Zuhörer macht sich Sorgen, ob Bongo noch lebt - grchh - ahh, er lebt doch noch.

Am nächsten Morgen begann der traurige Teil der Party. Es hieß Sachen packen und Abschied nehmen. Die Fähnchen wurden eingepackt, die Claims für Nachfolger unbrauchbar gemacht, die Ölquellen angezündet und die Klappspaten zusammengeklappt. Keiner wollte so richtig weg, aber jeder hatte am Montag wieder den Alltag vor sich. Es wurde geknuddelt, was das Zeug hielt und unzählige Taschentücher verbraucht. Jeder gab das Versprechen, bei der nächsten Party wieder mit dabeizusein.

Die Zelt wurden abgerissen, die Autos wurden beladen und der Garten wieder in Ordnung gebracht. Alle waren sich einig, daß dies eine Superparty war, das wir das alles mal wieder machen würden und das Wochenende viiiiiel zu schnell vorbei war.